Daniela Lamers

Daniela kam 2011 das erste Mal in einem Fitnessstudio in Düsseldorf mit Yoga in Kontakt – hier vornehmlich mit dem Ziel, einen Gegenpol zu ihrem damals doch sehr exzessiven Läuferdasein zu finden. „Die erste Yogastunde vergisst man wohl nie!“ Ziemlich beeindruckt von der Flexibilität ihrer Mitstreiter, versuchte sie vom Ehrgeiz gepackt, jede noch so fortgeschrittene Asana sofort perfekt auszuführen. „Ich kann leider nicht behaupten, dass ich anfangs in irgendeiner Art und Weise (trotz der Ansage der Lehrerin) auf meinen Körper gehört hätte. Es hat tatsächlich lange gedauert, bis der Ehrgeiz gehen durfte und ich gespürt habe, was mir wirklich guttut.“

Daniela ist Biologin und arbeitet in der Diabetesforschung. „Die Liebe, Wertschätzung und Dankbarkeit für unseren Körper ist mein Herzensthema. Es ist einfach faszinierend, was unser Körper tagtäglich für uns macht, ohne dass wir etwas hiervon verstehen, geschweige denn hierfür tun müssten.“

Yoga bedeutet für Daniela zu lernen, sanft und wohlwollend mit sich und seinem Körper zu sein. Sich zu fordern, aber nicht zu überfordern. Und den Unterschied zu erkennen durch Zuhören und Hineinspüren – ob beim Yoga oder Meditation – und sich hierdurch neu zu erfahren.

„Festigkeit & Leichtigkeit, Anspannung & Entspannung, Annehmen & Loslassen – dies sind die Kontraste, die nicht nur Yoga, sondern das ganze Leben ausmachen.“

Vishnusvibes-Daniela-Lamers
Aleks P.
Ivana Raffelsieper
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